GESCHRIEBENE CHRONIK

Geschriebene Chronik 1981

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Jahreerückblick 1981
Einmal. mehr gehört ein Zeitabschnitt der Vergangentreit
an und es iat meine Aufgabe,dae Geschene dee verflogsene
Jah.res auf dem Papier featzuhalten.
Nachdem in Vorjahr Unterschriften gesammelt und dem Ge
meinderat eingereicht wurden,so suchten nun Ini-tj-e“ten
und Gemeindebe?rörden gegensei-tige Gespräche . Zuerst mugs:-
te aber über d.i-e Initiative zum Sclrutz der Staa,derbucht
abgestinmt werd.en. Dieserfol.gte am !.Apri} mit dem Reeul-tat,
da.ss 1291 Stimnbürger Nein sagten zu.m Geplante Gross
lrafen und r:wr. tl\ wären für deesen Bau.Immerhin waren di
1291 Neinstimmen nicht die 5f I der Init it iveunter.achri
ftenraber doch war daa St immenverhältnie 4/5 nein und
1/5-ä.“ Groee}“.afene.Nun wi3.l der Gemeind.erat erfghren, ob
clie Stirnmbürger einen Krectit bewil-ligen,um ei,n Projekt
ausarbei,ten zu laesen,wel-ches die Seeufersanierung be-tifft.
Ueber dieses Projekt müsste d.ann epäter abgestimmt
werden.–Die Fluglärmbekärnpfer müssen sich noch einige
Zelt gedulden,um ia clen Besitz einer Antwort ztii@ aet
enteprechende Instanzenweg über eid.g. Kommiss ionen geht
Bürger-
me inungen
Seeput zete
FJ.ugt ax i
Bahnt ecLrn:
An].agen
Ha].d.enstras
Kana].isatio
Bahnunt er-
führungen
Jd.es Jahr im Spätherbst wi-rd durch Schüter unter lvlit-e
Erwaclrsener eine Seeputztte durc}.geführt,um das Ufe
1ände won angeschwemmüem unserer Zivi]-eationzu säubern.
ietens wird das Samme1ergebnie sofo;f weggeEührt.Im ver
enen März schien es aber, ob d j-eCer
Abtra.nsport irgend
ie nicht gek).e’ppt Lrätte,denn beimseeanstieg lagen im Ge-iet
des Gerneindebadea Speck noch etlj-che Ilaufen d.ieser
eifusarbeit und der Well-engang schwemmte clas Gut teil-eiae
wied.er 6eewärte.Diese Beobachtung gibt doch zw et-elchen
bedbnken Anlase .
Im März findet jeweiJ.s
in Genf der AutomobiJ.sal-on sta.t
Un sich auch etwas von dieeem KucLren zu sichern, we$ucht e
eine Fluggruppe vom Fl-ugplatz Altenrhein eine FJ-ugtaxi-
Verbindung naclr Genf zu organis ieren . Auf alle FäI1e war
d.i-e Idee kein SchJ-ag ins Waeser,sond.ern durch ZahJ.ungsp
wi11i-ge Intereesenten !/aren täglich 1-2 Verbindungen
na,cfr Genf und zrrrück belegt
Aber auch düe SBB sind im mod.ernie
j_eren
ihrer Anle.gen
ni-cht untät ig. Ne.chdem im Vorjahr berei-tg die Sicherunge-anJ.
agen auf dem Einzugsgebiet der Station erneuert vrur-den,
erfolgte öin weiterer Sclrritt,um während betriebsar-men
Zeitabschnitten d.ie oben erwähnten Einrichtungen von
Rorechach bis St.MargretLren automatisch durchscLralten zu
können,und ddmit Personal.e insparur\gen zu erreiehen.
Um den Bewohnern dee Gebietes Halden beasere und über-sichtlichere
Einfah.rt in die Thra].eretraese zu gewähren,
hatte der Gemeinderat seinerbeit einen Kredit verl-angt,
mit deBsen Hi-lfe d.iese sicherh.e itstechni-schen Arbeiten
nun ausgefü}.rt wurden.
Dae öetliche Wohngebiet won Staaä
, Stä.detiwiee
,1it t
schon imnerunter mangeJ.hafter Entwääserung.Diesem Uebel
wurde im vergangenen Sommer d.urch enteprechende Kanali-.
sationearbeiten ein Ende Bereitet.
Di-e beidn Bahnunt erführungen östlich und westlich d.er
Station Staad waren schon immer Zi-elpunkt unl-iebsamer
Wandschmierereien. SchuJ.klassen von Risegg und Buchen be-tlandeJ.
ten d.iese Wände unter Aal-eitung ihrer I,ehrer nun
ebenfalls
, al.1-erdinge mit dem erfreul-ictren Unterech.ied,
dass man sich fast in eine Gemäldega1erie versetzt fiihlt.
Hoffent11ich
bleiben d.ieee anspreclrenden Sujets Lange Zeit
zur Freud.e der bewölkez1rng erhalten.
(
Die Orient ierungetafel gegenüber der Einmünciung der Ha
fenstraaae entsprach sclron lange nicht mehr aler Wirklich
keit.Eine Auswärtige Werbefirma machte sich tlieeen Um-sta’nd
zrr nut zerr und veretand ee durclr Zeicb.nung won Bar-beträben
hieei-ger Gewerbebet:’i-ebe eine neue Ta,feJ. zu er-steJ-
J-en.Aber wahrscheinlicb. kann €lie ErsteJ.1erinF.er neu-en
Tafel mitd?inanziellen Ergebnig h ihrer Kasse zu-ä-fried.
en sein.
Um nicht wied€r eine Insel in der europäischen Zej.t-einteilung
zu 6ein wurde i-n der Sc}.weit am 2).1’4,ärz d-ie
Weet Europäische Sommerzei-t eingeführt
, welche bis 27.
Beptember Gühigkeit Lratte.
Es iat nicht gerad.e eine weJ.tber^’egende AngelegenLreit
was iclr mit den folgenden Zeilen erwä.hne . Obschon de.e eei
^e?zeiri“ge Zol}amt im Sta,aderhafengeJ-ände nicht mehr be-aetzt
iat,so ‚rohnen doctr noch flollbeamte in Staad..Einer
Davon ist Herr Knectrt und wurde letztea Jahr für eine
4
– jährige Amtszej-t zum Präsid.enten der Schweizer Zolt-beamt
en gewähJ-t . l{enn er deswegen e.uchr“’#eda.il.lengeschmüc
wurde,60 gra.tulieren wir ihmale tlorfbewohner und ehernali
gen VorstantlsmitgJ.ied in uneeren Reil.en doch b.erzJ.lch zu
d ieser Elrrenvollen Wah]. .
Aber trotz dem l{ort Sommerzeit }reisst es bei weitem
nicht,daes die Natur und. das lfetter sich daran ha].ten.
Im Juni erfolgte ein d.erartiger Kält ee inbruch, daes wäh.-
rend mehr a].e einer
woche
die lleizungen benutzt werd.en
musaten,sofern man nicht zu stark frderen woll-te.
Es entspra’ch schon ]-ange e j-nem
Bedürfnis,clie Poetauto-benützer
bei tlen l{a1.testeJ.l-en in Buc}ren vor Uitterunge-
einflüssen zu 6c}“ ützen.Vj-e1 wurde darüber d.iekuti-ert,
a,ber im letzten Sommer l{urde dieaem Umstand ein Ende be-reitet,
j-nclern böi derllaltestelle Richtung Rorschac}“ ein
gedcktes WalteH,äuschen aufgeeteflt wurde . Vie1le icht
reicht es Später noch für and.ere gedeckte Warteräume,
Uneer rühriger Turnverein versteht es fast jedes Jahr.
irgend einen l{ettkampf gröseeren Auamaases zu betreuen.
Im vergangenen Jahx war es der Natioalturntag der Kant.
St . Gallen, Appenzel-J- und Glarus . Gleichzeiäig dami-t verbun
den war ilae?5 Jahr Jubiläum uneeres Turnverei-he, weJ-ct!.ee
in ei-nem entaprechenden festlichen Rahren d.urchge
wrrde .
Orient

i erungs

tafe].
ME Z -Sommer
zeit
Zol-1b eamt e
Kä].t e e in-
bruch
Itart ekräus –
cnen rrr
75 Ja}rr“e
Turnwere in
Mosterei
Wechsel i-m
W ei“ssen
Rös s1i
We ihnacl.t s
beJ.euchtung
Jalrreszeitl
j-ch
in den gJ.eichen Zeitabschni-tt fiel der
Beginn der Obeterat e . Obschon, wie weiteroben erwällnt,ver-
echiedene
.KaprioJ.en
der Na.tur nicht immer Gutes erwe.rten
lieasen,konnten di-e landwirte urrerer Region nicht über
eine SchJ.echte Ernte klagen. BekanntJ-ic}“. wird dae Obst
auch a,us einer erweiterten Region in ianeere l{osterei ein-.
al*.ctici
geliefert.Vielleicht es
^
Sie,
,
einmal zuperfahren, welche
Mengen dort verarbeitet werdeh.Dank der teiJ-weise erhöLr-
ten HangJ-sgen des Einzugsgebietes wareil die Ergebnisse
reclrt gut.Angeliefert wurden al-so 3424 lonnen Mostobst,
gegenüber nurJ.SOO Tonnen im Vorje,hr.Diese Meage wurde mit
der im
Vorjahr in betrieb genommemen Bucher-Guyer durch
einen Mann überwacht und zu 288?0 Hektoliter Saft gepreas
Ein Preesvorgang dauerte, je nachdem,ob Bi-rnen oder Aeiife
eingefülltwerden, 4 !

)O
Mitruten.Pro Stunde verarbeltet
die ?regee 75oo kg Birnen oder 6ooo kg Aepfel .Intereeant
i-et vielleicht noch d.ie Bernerkung, d.ase aus dem ange]-j-ef-
erten Obet noch daa Restprodukt vorL 557 Tonnen TreBter
übrig b3.ieb,vrelcher als Viehfutter verwend.et rrurde.
Ein weiterer nicht unbekannter Gewerbebetrieb ist das
rrWeiese
RöseJ.i“.Unter der Leitung der tr’amili-en Steiner
entwickelte sich d ieserGastbetrieb während der l-etzten
Ja}’re und erlangte einen weiten Beka.nntheit sgra,il .Gesund-
heitli-che Umstände veranlassten d.en Besitzer im llerbst
nch Ab].ösung Umschau zu erhalten und
go
wird a.b Nowernber
Das Gasth.aug durch Herr und. Frau Gleine:c pa.chtweise wei-
t ergefübrt .
Schon einige Jal.re hatten einzelne Einwohner in der Ad.
vent6zeit beleuchtete !ännchen 1ängs tler Hauptstrasae
aufge st blJ-t . Dieaes Jahr entschloss sich der Verkehrsver-
ein erBtmals 4
grogse Te,nlen aufzugtel1en ummit entspre-
chende? Beleuchtung eine worwe ihnachtliche Stimmung zu
erwecken. Vj-e11e j-cht
lerfährtder Versuch im näch.sten eine
Ausdehnung .
Vor AbschJ.ues d.ieeer Rückschau gilt meine Aufmerkaamk-
keit noch kurz derWi,lschaf telage . Di-e Bankzinsen waren im
],aufe desJahres dauernd
tBr’AH€B?“t
gb’regung.
Dasselbe gi]-t
auc}.. für die Teuerung.ImDeze:abep lag sie bei 6,6S,sank
^ . – , 1 ^
dann aberauf 6
, 1ft . Erfreulicherwe i ee blieb d.ie arbej-tslos
Z€.h1 innerhalb derGemeind.e immer auf einer einstellisen
Zah]. . Gesamlechweizerisch betrr:g d.er enteprechende Wert
bis Jahresende nie mehr a1s O.2 % .
tr’ür ili-esma]. wäre ich an Fnde und danke Ihnen füre
trören .
Die Blätter eines für rrlieere Gegend. wenj.f ereigrrisrei-
clren Jahres eiad. abgeriesen und haben einem neuen Kg.J-en-
der Pl-atz gemacht.tr’ür mich aber iet e6 Pflicht,d.ieses
Wenige auf dem ?e“pier feet zuhalten, zur eventuellen Orien
t ierung apäterer Geners,tionen.
Politi.sch gesehen war das abgelaufene Jahr alles ander
alll1s erfreul ich. Ueberal.l in der ga;rrzerr l{elt beetand. immer
ein Krisenherd . G].eich1aufend damitr,raren die Bewolrner der
Betroffenen Länder mit unangenehmea verschied.enst er Art
bel.ast et . Ungeachtet der jeweiJ.igen Regierungsform laufen
bei uns fast ununterbrochen Sammel-akt i-orlelf, zu gunsten
der not J-eid enden Bevölkerungen. Einee d.ieserKrieengebiete
gel.angte anfang des verflossenen Jahree in den Genuge
unaerer Hilfele istungen.Im Januar sbatpten e,b A].tenrb.eia
12 Lae,t enzijge mit lebensmit t eln, Med ikamenten, Kleidern
und Wäsche,eowi-e ein Dankwagen nit Eeizöl um auf der
Straaase Pol-en zu erreichen.wo sie dannauch woh]-beha]-ten
ankamen und dankbare Abnelrmer fanilen.linige Wocleen späte
ging ein weiterer Transport mit dem gleictren Ziel auf dj-
Reise,nur ab einem andern Sta.rtpJ-atz.Die l:iebesgaben
stalcmtenaus den öffentlichen Sammelaktionen und namb.aft
Zuschüssen verachiedener Itirmen aug d.er
g.arrzen
Schweiz.
Nicht genug damit,daes ttie SBB d.urch wirtschaftJ-iche
Umständ.e d.e.uernd in den roten Zah].en sj-nd., tragen Scl.maro
tzer unserer eeaeJ.l.schaft ständig dazu bei,sich an d.ieae
1ei-denden Kaeee güt1ich zu turr.So geechah es ,daee am 18
JanriLar zu später Abend etunile der Statj-onebeamte beim
Sckrliessen der i’l0{ Anlagen von 2 Maskierten überfa]-len
wurde,Q.ie ihn feseelten und mit den vorhand.enen Schlües-
eseln die kasse arrsraubten und verschwand. en. Obschon auf
unserer Station keine allzu groesen Geldbeträge zu fin-
Der chroniet: E “ ‚ %aAr*n
/ ‚
Rückblick 1982.
IIi]-fsakt .
Raubüber-
fa11

Archiv

2019-03-06T08:58:41+02:00