GESCHRIEBENE CHRONIK

Geschriebene Chronik 1982

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Rückblick 1982.
Die B1ätter einee für ulieere Gegend. wenif ereignisrei-
chen Jahres sind. abgerigsen und Lraben einem neuen Kal-en-
der Slatz gemaclrt.Für mich aber iet es Pflicht,d.ieees
l{eni.ge auf dem Pa.pier feetzutralten, zur eventuellen Orien
tierung späterer Generationen.
Politiach gesehen war das abgelaufene Jahr a.11es ander
a1e erfreuJ- ich.Ueberal.l in der gerr:.zerr WeJ-t bestand. i-mmer
ein Krisen}. erd . Gle ichlaufend damitwaren die Bewohner der
Betroffenen l,änder mit uns.ngenehmen verschied.enst er Art
be).astet . Ungeachtet der jewefl-igen Regierungsform laufen
bei uns fa,at ununterbroclren SammeJ.akt iorrerr zn gu.nsten
der notI.eitlenden Bevölkerungen.Ej-nee d ieserKrisengebiete
gelangte anfang des verflossenen Jahres i,n d.en Genuse
uneerer Hilfel.eistungen. Im Januar sbatpten a.b Altenrheln
L2 Le“etenzrj.ge mit lebensmitte1n, Mecli-ka.ment en, Kleid ern
und Wäsche,eowie ein Dankwagen urj,t Heizöl um auf der
Slre,ase Pol-en zu erreichen,wo eie dannauch woh]-beha]-ten
ankamen und dankbare Abnehmer fanden.Eini-ge Wochen späte
ging ein weiterer Transport mit dem gl-eichen Ziel- auf ili
Reisernur ab einem andern Startpl.atz.Die liebesgaben
stammtenaus clen öffentlichen Sammelakti-onen und nambafte
Zuschüssen verschiedener Firmen aus der garrzer. Scbweiz.
-‚.
Niclrt genug damit,dass die SBB durch rri?techaft]-i c}. e
Umstände dauernd. in den roten Zah.l.en sind.rtragen Schmaro
tzer unserer Gese1.1″scha,ft stäntlig dazu bei,si-ctr an d.iese
leidenden Kaeee gütlich zu tun.So geechah ee ,d.ass am 18
JenüLar zu später Abend.etunde der Statj-onsbeamte beim
Schliessen cler t{C.} An].e,gen von 2 Maekierten überfa]-].en
wtrrtle,ciie i-hn fesselten und mit den worhandenen Schlües-
eseln d.ie kagse augraubten und verschwand.en. Obschon auf
unaerer Station keine allzu grossen Ge].dbeträge zu fin-

Hafen
Staad
den eind.machen dieae Griffe in fremde Ke.esen landesweit
nicht zu übereebde Fehlbeträge aus.
Der Januar mit seinen Schnee
-und
Eiemaseen,d.j-e während
drei Wochen auf unsern Strassen J-agen und manchem Bürger
a].g zu schaffen maehtenrwird wohl-in manclrer Eri,nnerung
bleiben.
Tm werga.ngenen tr’rühjahr unternahm derVerkehrsüere in et-wa.
a bisher ungewohntee, ind$t?ä€Lgtr entachloss, dae laien:
}.afte,abertloch aussagekräftige einesunerer verstorbenen,
beliebten Mitbürgere unsern Zeitgenoesen qor
Augen zu
führen.Dern Aufruf,an die Bevölkerung, Zeichnungen und ge-
mal.te Bil.der unseres E}’emal.igen Josef Bärl-ocher zu einer
ge$lanten AuesteJ-l-ung zur Verfügrrng zu stelLen,war ein
überaue BtarkeB Echo beechieden. Ungefähr 18O Arbeiten
konnten zuaammengetragen rerden und itie nalrezu 1OOO Besu-
clrer der AugBtelung in kath. Pfarre isaal waren dann auoh
aal-J.ee ErataunenB und lobes voJ-1- .Gezeig1″ wurden Mal-ereien,
Zeichnungen, gedi-chte
, Tagebucha,ufze ichnungen uncl Mueikin-
strumente unseres Sepplirder neben d.em Schlöösli Bla.tten
wohnte und wirkte.
Wie auch im vergangenen Jahren,so wurden auch im Ssnmer
unsereBürgereinmal mehr mit derl{afenfrage konfrotiert.
Gemägs den früheren Abet i.mmungsargebniseen Lratten sie da-rüberzu
entecheiden,-ob ej.n Proj ekt i-erungekred it bereitzu-
etellen sei,für d.rej. werscb.iedenc Varianten.Aber Scheinlar
wil-l die Meh?heit der derBürger keine Erweite:’rng der be-
etebend.en Hafenan]-agen, d enn mit 59O Nein gegen
576 Je. t
wurde ein Kretlit a.bgeJ-ehnt.Die erwähnten Zahl.en ergeben
eine St immbet e iligrrng won 39 Srgegenüber 53’ft w eJ.clne ee!-
rrer.zeit mit derlnitiatiwe eine Sanierung ohne Groeshafen
wünechten.Ob d.iese I’rage den Bürgern wo}.]- den Verl-eicler
angeh.ängt hat?Auf a1le Fä).1.e sagte d.erGernei-nderat, i-n näch
ster Zeit geBcheh e durch ihnapichts mehr in dieeer Ange=
legenheit und wae d erKanton zu in d ieser Sache zr*-+}n
eeinerzeit eingereichteir Vorl-agen eagt,bleibt abzuwartea.
Nichte destoweniger J.a’ufen die Vorbereitungenfür eine
andere Se.che, welche l-rnserer Region eJ-nige Umtr
j-ebe
brin-gen
wirdrauf wol].en Torrren.Denn es erfordert einigee an
Guter Vorbereitung, wenn die Rad WeJ-t Meisterschaft 198,
kommenden Herbst über die BüLrne reep.ungere Straesen
Rad WM 83
ro]-1en ao1]..
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I
Tm ]-etzten Sommer machte die Gemeind everkehrekommies i-
einigea Geld fre
j.
und beauftragte einen Gärtner
,im St
send.reieck gegenüber der eb.emaligen Post eine Grürranla,ge
zu eratellen.Diese Bodenbedeckungspfla.nzeb,Sträucher
und die f].atternden Fahnen sind aicher kein Scha.ndf].eck
für unser Dorf -Zu erwähnen ist aber,de,ss dies nicht mit
Steuergeldern, sond ern aua der Krutaxenkassd bezahl-t wur-
d e .
AJ.s gel.ungen darf aucLr die durch den Verkehraverein
für die ganze Gemei-nd.e organisie?te Bundeefeier in Bädli
Speck bezeichnet nerden.Im einfaclren Rahmen gesta]-tet,
bereichert durch Gesangevorträge
, Musike inJ-agen und wer-
lesen des Bundesbriefes verbracb.ten die Zahlreich er-
echienen Dorfbeso}’ner ei-ncrged. iegenea Spmmerabend am See.
An ihren Ti.schen bei Speris und Trank karn“#“dantr abschlie
send. noch in ilen Genuss eines ansprechenden Feurewerkes.
Es schel-nt beinahe ,ur SeJ-b6tveretänl.ichkei-t zu gehö-
ren,d.aes mindestena einmal im Jahr der Föhn durch d.ie
$egend rast.Der Ausalruck ra6en musaunmieeverständlich
gebraucht w erden,wenn man d.ie verheerenden Schäalen se,h,
we].clre dieser Gese].le am ?.rand 8. Nowember werurgachte .
Der Krä.Lrenwald., Sto].z unEerer Ortsgemeind e , zeigte sjdt am
S.Nowember in katastrpp}.al-en Ausmaes.Die win6lgeschwi-nd ig
keitenrwelche mit 18O untl mehr Kilometer drrc}. d.ie Gege
brausten, knickt en und cntwurzelten unzäLrlige Tannen und
Buchen im WaJ.d.,sowie grosse mengen Obstbäume auf dem
freien Feld.In diesereinen Nacht wurdey‘ ttie üenge Ho1,
umgelegt,welehe sonet inrrerl“ 25 Jabren durch nötige
3f1ege und Nutzurrg
€:efä]-lt rtj-rd.Für
sinen,
d.er mit derWal
s,pbeit nicht wertraut ist,scheint d.iese Menge Wurfho]-z
von über SOOOrf nichtE genar.tea zu aagen,g,ber dieser nicht
versiclre:rbare Scheden ist nicht weit von 1 Mi].lion Fran-ken
entfernt.Die Aufräumarbeiteh waren bis zu.m Jahresend
noch la.nge nicht abgeschl.oesen. Ea war auch nicht rataam-
ohne entaprechende Vorsicht eine Waldbegehung zu u.nterra-nehmen.
Bie die ganze Aufforstung beendet isürbedarf es
noch et]’j,cher Ansrengungen. Dem Bestand. vor d.ero Sturm ent
sprechend,wird ee l-OO und mb.hr Jahre darrern,bis der WaId
6eine ursprünglichr Geetal.t wied.er erhgJ.ten hat,sofern
neue Stürme nicht wied.er werheerenden Schad.en anrichten.
GrünanJ.age
Bund. es

feier
Föhneturm
Wirtschafts
lage
Männerchor
Diri gent en
W echsel
Aber nicht mrp der wa].d wurde arg mi-tgenommen, sondern
auch d.i-e Häuser wuredn atrichweise arg in Mitl-eidensch.af t
gezogen.Im Buchberg z.B. b1j-eb sozusagen kein Hauedach
vor weggefegten ZiegeJ.n werschont . Deehal.b waren die Dach-
d.ecker woclrenlang damit beschäftigt diese ScLräderr auszn-
merten.Vorrher mueaten übera11 B)-aclren henützt werden,um
notdürftig abzudecken.Ein G1ück war esrtrot zdem, d ass in
jener Zeit faet kein Regan fiel-.
Obschon im vergangenen Jahr sich unsere Gemeinde nicht
mehr rühmen konnte mit e inst ell igenArbeit slogen ZahLer:
de. zu etehen,konnten di-ese Leute nicht einfach wahJ-J.os
für Holzerar.beiten imWal-d oder a1s Dachdecker eihgestzt
werdenrdenn jedee die$er Hand.werke ist doch mit Risiken
värsclriedenater Art behaftet.
rdenen
aucb Arbeitelose nich
bedenkenlos arrsgesetzt werden d.ürfen.Die oben erwähnte
Zuna}:.men der:r Arbeit
-sucLrenden
sind merkl-iche Zeichen
dee Wi-rtschaftliclren Rückgangee in rrnserer Gegend..Inner-
halb derGemeinde ist zwar immernoch Arbeit vorhand.en,be-
sonderB im Baugewerbe.
– -G1ück1i.
cherweise sank di-e Teue
we].che im Herbst den Höclrsstand deB Ja}’red erreicht hatte
bis zum Jalrreeende vor‘ 6.2 f wiederauf
5,7 % zurnck,
Damj-t wäre ich am Bnd eme inerAufze ichnugen rrnd wüneche
Ihnen noch einen echönen Abend,
Der Ctrroni-et:
Jalrres rückschau 1983
Eim an Ereignissen und Ueberrasclrungen nicht ga“nz ru-
higes Jahr ist zu Ende gegangen.Meine Aufgabe ist ee,nun
zu wereucLren,die weeentJ-j-chsten Punkte für atlfäJ-lige In-
teresenten späterer Jahre auf dem Papier festzuha]-ten.
Für den Männercl.or
„Sängerbund lbegann
das Vereinsjahr
nicht gerade erfreulic}‘, hatt e der jahrelang tätige Diri-
gent,Hardy Schöch,seinen Rücktritt erklärt und obwohl- er
diesfrühzeitig genug bekannt gab,liess sich bie zum Jahr-
eswechge1. kein Nachfolger fintlen.Gegen den Frühling hin
war e6 dann möglicb die Proben in geregelte Bahnen zu 1en
ken.Hoffent]-ich hä1t d.i-eser Zueüand. an, iat es doctr echade
wenn sangeBfreudige Einwohner diesem verbindenddn und er-

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2019-03-06T08:57:48+01:00