GESCHRIEBENE CHRONIK

Geschriebene Chronik 1998

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CHRONIK 1998
Wir sind nie so glücklich oder unglücklich, wie wir es uns einreden.
Francois de La Rochefoucauld
Die Wirtschaft in unserer Region glaubt den Aufixind deutlich zu spüren. Dabei
gibt es aber Unterschiede bei den Branchen, während Chemie, Industrie md
Lebensmittel eine Verbesserung registrieren., bleiben vor allem Baugewerbe und
Dienstleistungen etwas stecken.
Die Baubewilligung ftir die Renovation und den Umbau für das Schloss Risegg
ist eingetroffen. Ftir rund 3 Mio. soll aus dem Schloss ein Jugendkurhaus der
Rosenberg AG St. Gallen werden. Eine Schule mit Betreuungskonzept beschreibt
die Stiftung ihre Pläne. Die Eröffinmg soll im Sommer 99 anlässlich der 110
Jahrfeier der Rosenbergschule stattfi nden.
Filr Ueberraschung sorgte das plötdiche Aus der Btirlocher AG. Der in Buchen
heimische August Bärlocher ftihrte das Autohaus in Steinach seit einigen Jahren
allein. Die Kantonalbank als einzige Gläubigerin von 2,65 Mio Grundpfand
ersteigerte das Autohaus für 1,3 Mio. Die Versteigerung des Privatb€sitzes folgte
am 3. April. Das Restaurant Rebstock kaufte der Pächter Baggerxtoss für Fr. 380
000.-, das Privathaus ging für Fr. 650 000.- an die Bank und die Baulandreserve
fi.ir Fr. 900 000.-an die AG ftlr Wohneigentum. Was über Generationen gekauft
worden war durch
„Schnaps-Gwchts“
war in wenigen Stunden weg, und es zeigt
sich wie schnell sich kauftntinnische Fehlentscheidungen rächen.
Der Staader Ambros Walser, der ftir die Aerotec Energeering Support arbeitet, ist
eng verbunden mit dem Bau des Zeppelin in Freidrichshafen. Der gelemte
Flugzeugbauer ist zuständig für Cockpit und die Personengondel. Ftir eine
Zulassung des Zeppelin sind mindestens 600 Stunden Testflug nötig, deshalb ist
eine Auftrahme von Passagierfahrten frlihestens ab Mai 99 möglich.
Schneeskulpturen sind schnell vergängliche Kunstwerke die in relativ kurzer Zeit
geschaffen werden. Die Staader Künstlerin Ingrid Tekenbröck beteiligte sich mit
drei Kollegen an einem Wettbewerb in Grindelwald. Zum Thema
„Optimismus“
bauten sie ein Kartenhaus aus Schnee und Eis von 3,5 x 3,5 m und gewannen
damit den ersten Preis der Jury. Der Preis ftir die kurzlebige Kunst, ein
kostenloser Aufenthalt in einem Vierstemhotel und viel Erfahrung im Team und
unter grossem Zeitdruck zu arbeiten.
Bei tiefem Seepegel wurde Ende Februar der Altenrheiner Schilüaun emeuert.
Mit Helikoptem wurde das Material direkt in die Schilfzone geflogen. Bund,
Gemeinde und Orstgemeinde Altenrhein teilen sich die Kosten von Fr. 224 000.-
ftir die 500 m.
Der Schulratspräsident der Primarschule Thal-Staad Markus Brunschweiler
sowie Schulrat Jans traten wegen ratsinterner Differenzen zurück. Die Parteien
wurden aufgefordert, sofort Ersatz zu suchen für das wichtige Amt. Die
Nachwahl wurde auf den Monat Juni angesetzt.
Das Dorftheater Staad feierte sein lOjähriges Jubilaum mit einem ApÖro vor der
Vorstellmg. Seit l0 Jahren werden unter der Regie von Hanni Wohnlich
Volksstücke gekonnt und mit grossem Engagement aufdie Btihne gebracht.
Besonders liebevoll wird immer das Bühnenbild gestaltet und Kleider und
Requisiten zusammengetragen. Der Erfolg gibt der Theatertruppe recht, sind die
ftinf Auffiihrungen doch jedes Jahr voll besetzt.
Um das Ausflugbeizli
„Windegg“
entstand einiger Wirbel in den Zeitungen. Mit
einer provisorischen Saisonbewilligrmg konnte Familie Walser im Sommer eine
Bewirtung anbiete4 auf der aussichtsreich gelegenen Windegg. Weil aber die
Gebäude in der Landwirtschaftszone liegen war der Kanton zuständig. Für eine
Wirtschaft ist eine ausserodentliche Bewilligung nötig, die von der Gemeinde
zwar beftirworte! vom Kanton aber abgelehnt wurde. Die Zick-Zack Taktik des
Bobby Walser mit Ganzjalresbewilligmg und dann wieder Sommerwirtschaft
war der Sache auch nicht ftrderlich. Nach verschiedenen Einsprachen und
Begutachtungen wurde die Bewilligung doch noch erteilt.
Die Kiestransporte sollen vom See auf die Strasse verlegt werdeq weil der
Kressbronner Kieshafen geschlossen werden soll. Transporte über 7,5t dürfen
über die Diepoldsauer Grenze eingeftihrt werden. Gegen diese Belastung wehrt
sich die Diepoldsauer Bevölkerung. Die Verlegung auf die Schiene scheiterte an
den Strukturen der Linie Lindau-Bregenz, die als eingleisige Strecke keine
Mehrbelastung erträgt. Immerhin werden im Hafen Staad üiglich 250t Kies und
Sand entladen.
Der Präisident des FC Staad erhielt den Rotary Jugend-Förderpreis ftir seine
langiährige ehrenamtliche Jugendarbeit. Seit 1973 ist Felix Rüst Präsident und
Motor des FC Staad. Nun wollte man ein Zeichen der Anerkennung setzen. Felix
Rüst zeigte sich zwar geehrt, betonte aber, alleine sei der Präsident nichts, es
brauche Trainer und Funktion&e.
In den obersten Etagen der FFA Altenrhein war wieder einmal ein Sesselrücken
angesagt. Der einst als Troubleshooter eingestellte Direktor Brönimann wurde
zum Bölimann. und musste seinen Stuhl räumen. Nach Besitzer Gautschi war
Brönimann nicht teamfähig, was dieser bestätigte mit der Feststellung, jeder der
nicht Gautschis Meinung teile sei nicht teamftihig.
Der Jugendtreff
„Breakpoint “
erhielt die Kündigung ftir das Lokal in Staad. Die
Suche nach einem neuen Standort gestaltet sich als sehr mtihsam. VerFeter von
Gemeinde Schulen und Kirchen möchten die schlechte Koordination in der
Jugendarbeit zwar verbessern, aber Meinungen und Wilnsche liegen noch weit
auseinander. Die Evang. Kirchgemeinde will einen Jugendarbeiter in Teilzeit
beschäftigen, allerdings mit dem Ziel das kirchliche Angebot zu verbessern.
Pfarrer Jtirg Jäger will mit seiner Familie Buchen verlassen und eine
Teilzeitstelle annehmen. Für die Vakanzzeit wird ein Verweser gesucht.
Die Rheintalflug feierte ihr 25j?ihriges Jubiläum. Dabei konnte sie ein
Rekordergebnis bei den Passagierzahlen bekanntgeben, die ein Plus von I l%
aufüreisen. Als zufälliges Geschenk erteilte das BAZL eine Verl?ingerung der
Oeffirungszeiten auf dem Flugplatz Altenrhein. Von morgens 6.30 bis abends
20.30 darf gefl ogen werden.
An der Rechnungsgerneinde der politischen Gemeinde in der Kirche Wartbüchel
gab Gerneindeamrnann Hans Schlegel seinen Rücktritt bekannt. Nach dem
25 Jahrc sind genug datiert Hans Schlegel seinen Rücktritt aufden 31.
1998. Die Gemeinderechnung preisentiert sich ausgeglichen nach einem Bezug
von Fr. 316 000.- aus der Reserve, und gilt als guter Abschluss.
Ebenfalls den Rücktritt aus Altersgri.inden gab Pfarrer Lämmler bekannt.
Das Wetter im ersten Quartal bewegte sich im normalen Rahmen. Im Jauar fast
zu wann, konnte der Februar doch noch etwas Winterstimmung aufkommen
lassen. Der Frühling zeigte sich sehr freundlich und die Blütenpracht der Bäume
fiel genau mit der Löwenzahnblüte der Wiesen zusammen. Die Heuemte konnte
in guter Qualität eingebracht werden.
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Am Kreismusiktag in Widnau erreichte die Musikgesellschaft Altenrhein-Staad
den hervorragenden 2. Platz rn det zlu teiten Stärkeklasse.
Mit einem stimmungsvollen Fest wurde die neue Postautolinie Rheineck-
Altenrhein-Staad-Rorschach eingeweiht. In einem dreijäbrigen Versuch soll der
BusbetrieMie Dörfer verbinden. Hoffentlich macht die Bevölkerung genügend
Gebrauch davon.
Die Mitglieder der Modellfluggruppe Thal bauten in unztihligen Arbeitsstunden
ein Modell der legendären DO-X . Es ist mit 6m Spannweite das grösste je
gebaute Modell und wurde mit 6 Motoren bestückt. Beim Jungfemflug auf dem
Bodensee hob sie nach dem vierten Versuch ab und beglückte die Erbauer damit
aufs Höchste. Vor Publikum fliegen durfte sie aber erst an den Flugtagen im
August.
Die Staader Frauenfirssballerinnen reisten nach Dänemark zum zweitgrössten
Jugendfussballtumier. 48 Nationen waren mit 773 Teams angereist und spielten
im K.O System. 32 Frauschaften qualifizierlen sich für den B-Final und trugen
zwei Spiele pro Tag aus. Im Endspiel bezwangen die Staaderinnen nach
Verlängerung und Penaltyschiessen mit 4:3 die USA und gewannen den Pokal.
Herzliche Gratulation!
Der Wahlkampf um das Gemeindeammannamt war lanciert. Eine ueber-parteiliche
Kommission suchte per Inserat fiihige Kandidaten fih das Amt. Nach
sorgfiiltiger Prüfrmg wurden drei Kandidaten vorgeschlagen zur Wahl. Es waren
dies die Einheimischen Rob€rt Ratls. Andreas Betschart und aus St. Gallen
Pablo Eberle. Dazu gesellten sich die Kandidaturen von Gemeindeschreiber
Christof Giger md Ruedi Baumann aus Degersheim. Für das Amt des Primar-schulpräsidenten
wurde Rolf Schweizer portiert. Wäbrend der Sommerferien war
dann nicht sehr viel von Wahlkampf zu sptiren, ausser dass im stillen
Kämmerlein Wahlplakate in allen G’rössen und Broschilren vorbereitet wurden.
Der Gemeinderat hat beschlossen sich vom Ruf-Computersystem zu trennen und
der VRSG anzuschliessen! Dieser Extrazug hat uns einiges Geld gekostet bisher,
und der Entscheid nicht nochmals in ein eigenes Modell zu investieren darf
begrüsst werden.
Ein überaus heisses Wochenende erlebte unsere Region vom 8. -10. August an
der Flugshow 98.
Ueber 100 Flugzeuge aus verschiedenen Epochen starteten und landeten in
Altenrhein. Mit 30 Ballonen startete das Flugspektakel und ob DC3, DC4,
Jumbo-Jet, Zeppelin oder FA 18 flogen, alle hatten ibre Anhänger. Am Samstag
und Sonntag waren dann die Staffelflüge Hauptattraktion.
Grossbritannien, Frankreich, die
„Frecce
Tricolori

aus Italien oder die
Patrouille Suisse begeisterten die 130 ooo Besucher. Das exfrem heisse Wetter
liess auch rechte Umsätze bei der Verpflegung zu. Sämtliche Hotels in der
Region waren ausgebucht, und trotz eigenem Bahnhof in der Hegi gab es auf den
Strassen viel Verkehr. Am Sonntagabend kehrte dann die wohlverdiente Ruhe
tiber unserer Gemeinde ein- und man konnte die Genickstarre auskurieren.
Nach zähen Verhandlungen zieht die Airex mit 60 Arbeitsplätzen nach
Altenrhein. Sie wird auf dem Areal der Schindler die nötigen Platzreseven
finden. Die Airex baut für die l,ok 2000 die Führerkabinen. Zusammen mit der
Stadler AG bleibt also doch noch etwas Bahnbau in Altenrhein.
Im August wurde beim Ifteisel Altemhein mit dem Bau des ersten
Hundertwass€rgebäudes in der Schweiz begonnen. Die Familie Lindemann als
Erbauerin möchte eine Markthalle kombiniert mit Kulturheffpunkt realisieren.
Das Bewilligungsverfabren sowie die Geldbeschaffirng gingen etwas schleppend
voran. Kaum angefangen musste sie Baufirma Buob ihren Konkurs
bekanntgeben, was eine zusätzliche Verzögerung zur Folge hatte.
In Staad konnte die Paschabar eröffftret werden. Die Bar mit Sauna und
Enspannungsangebot soll übrigens für Frauen rmd Männer geöffiret sein.
Die Katholische Kirchgemeinde bekommt einen Pastoralassistenten als
Nachfolger von Pfaner Lämmler. Toni Bucher wird als Gemeindeleiter auch ftir
den Altenrhein präsent sein.
Die Evangelische Kirche Buchen wird bis zu einer Pfarnvahl von Verweser
Ludwig Seim betreut.
Im ersten Wahlgang der Gerneindeammannwahlen eneichte kein Kandidat daq
absolute Mehr. Robert Raths lag an erster Stelle, hauchdünn vor Andreas
Betschart und Pablo Eberle. Bei den Wahlen zum Primarschulprtisidenten
schafte es Rolf Schweizer im 2. Anlauf. Die Schweiz sagte am selben
Wochenende Ja zu einer leistungsabhlingigen Schwerverkehrsabgabe und Nein
zu einer Kleinbaueminitiative. Ebenso fand eine Herabsetzung des Rentenalters
keine Gnade.
ln Deutschland verlor Helmut Kohl von der CDU die Kanzlerwahl gegen
Gerhard Schröder SP. Nach 16 Jahren wird unser Nachbarkanton eine rot-grüne
Koalitionsregierung erhalten.
Das Schloss Wartegg konnte nach langem Domröschenschlaf eröftret werden.
Der neue Besitzer liess das geschichtlich interessante Gebäude sanft renovieren
und will nun das Schloss als Hotel und Seminarzentrum selber führen. Das
Restaurant und der Park ist nun öffentlich zugänglich und vor allem die Terassen
sollen im Sommer zum Verweilen einladen.
Mit einer wihdigen l. Augustfeier in der Tumhalle Bützel feierte auch die
Gemeinde Thal 150 Jahre Bundestaat Schweiz. Der Platzregen konnte den
Besuchem nichts anhaben und rechtzeitig zum Feuerwerk beherschte sich Petrus
wieder.
Der Ausbau der Sportanlagen Bützel soll fortgesetzt werden. Beim Bau des
Parkplatzes traten Schwierigkeiten auf mit dem Wasserhaushalt. Der Platz wird
nun ohne Oberflächenbelag einmal beruhigt. Die Bützelstrasse inklusive des
intemationalen Radweges soll über die Adlerstasse umgeleitet werden, damit die
Fussballer md ihre Anhänger ungehindert rotieren können. Die Sportler
behindem sich neuerdings gegenseitig!
Nach einem trockenem, heissen aber kurzen Sommer, herrschten den ganzen
Herbst missliche Verhältnisse. Es regnete fast täglich und der Föhn als
Traubenkocher machte sich äusserst rar. Dank dem schönen Frühling entstand
beim Obst eine Rekordemte, was auch wieder niemanden so richtig freute bei
den lausigen Preisen. Auch bei den Trauben stimmten Ertrag und Qualität, lag
doch der Durchschnitt bei 86o Oechsle.
Die Bodenseeschiffahrt spibte das schlechte Herbstwetter ebenfalls und lag bis
Saisonende mit allen Schiffen im Minus.
Mit einem Schauturnen inder Bützelhalle bereiteten sich die Staader Tumerinnen
auf dei Schweizer Meisterschaften in Rapperswil-Jona vor. Im Vereinswettkampf
erreichten die Staaderinnen den Schweizer-Meistertitel im Stufenbarren und
wurden 7. am Boden. Am Jugendcup in Sursee holten die Gerätetumerinnen
ebenfalls zweimal Gold und einmal Silber.
Sicher das schönste Geschenk für die Leiterin Uschi Eisenegger die seit 30
Jahren das Gerätetumen der Staaderinnen betreut.
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kulturell ist Buchen ein gutes Pflaster, finden doch Konzerte immer wieder
Beachtung. Die Musikliebhaber füllten die evangelische Kirche Buchen
Konzert der drei Musikprofis Eva-Maria Fleisc[ Gerhard von Gunten und
Wagner.
Elektro Fritschi AG wird verkauft an die RHV Altstätten. Betrieb und Name
aber bestehen. Auch die bisherieen Mitarbeiter werden übemommen.
Die Dorftnetzgerei Staad wurde im Sommer eröffiret und verschwand lautlos
im Herbst. Die Coop zog sich aus dem Dorfladen Staad ebenfalls zurlick
verkaufte das Gebäude an die Molkerei Richner. dessen Besitzer wird daq
Geschäft im selben Rahmen weiterftihren .
Mit einer Wahlbeteiligung von 58,30lo wurde der Buchner Robert Raths zum
neuen Gemeindeoberhaupt gewählt. Der Quereinsteiger
Martin Rissi belegte
Platz zwei, Andreas Betschart und Olaf Aeme folgten auf den weiteren Plätzen.
Trotz der grossen Auswahl fiel die Wahl überraschend deutlich aus.
Die Genossenschaft Marinahafen beschloss an einer ausserordentlichen
Versammlung das Kauß-Angebot nochmals zu erhöhen. Die 400
Genossenschafter zeigten sich unzufrieden über den schlechten Zustand des
Hafens bei den teuren Mieten. Der Vorstand möchte einen Freihandverkauf
erwirken“ weil der Konkurs durch Einsprachen immer wieder aufgeschoben
werden kann.
Der Flugplatz Altenrhein soll sich vom privaten Flugfeld zum öffentlichen
Regionalflr’gplatz entwickeln. Das lärmkorsett wird nicht angetastet,
möglicherweise würden aber vermehrt grössere Flugzeuge starten und landen.
April 99 müssen alle umliegenden Gemeinden angefragt werden.
Notlandung eines PC 9 nach einer Streifl<ollision verlief glimpflich. Der
stürzte über Bichwil ab und erlitt tödliche Verletzungen.
5. November fiel bis in unsere Region der erste Schnee. ln nassen Oktober
in24 Stunden ein ganzer Monatsdurchschnitt an Wasser. Die widrigen
Wetterverhältnisse machten eine Herbstsaat des Getreides vielerorts unmöelich.
die Touristenregionen ist ein einwintern jedoch sehr nützlich, und auch der
Weihnachtsumsatz steigt regelmässig an bei Schnee.
der Tumhalle Bützel organisierte der TV Staad die 2. Sylvesterpartymit
Erfolg. Viele Einheimische benutzten die Gelegenheit ins letzte Jahr
Jahrtausend zu tanzen.
hätte die Musik
‚Näher
mein Gott zu dir

spielen mtissen,
der Film Titanic sämtliche Rekorde sebrochen hat und uns ern
eltuntergang und allerlei Uebel prophezeit wird. lassen sie sich nicht unnötig
einjagen vor einem schicksalshaften letzten Jahr, vielleicht hat man sich
Laufe der Jahre verzählt und es ist bereits vorbei. Auf ieden Fall:
es wie die Sonnenuhr, ztihl die heiteren Stunden nur!
Die ootimistische Chronistin: Esther Tobler

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