GESCHRIEBENE CHRONIK

Geschriebene Chronik 2017

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Jahreschronik 2017
Januar
Bei eisiger Kälte gehen sie von Haus zu Haus, im königlichen Gewand,
singen das Lied «vom Stern vom Bethlehem» das uns allen gut bekannt.
In die Häuser bringen sie Gottes Segen,
wunderbar, dass die Sternensinger diese Tradition so pflegen.
Eifrig gesammelt haben sie, an drei Tagen zum Jahresbeginn,
an die notleidenden Kinder in Kenia, ist gegangen der grosse Gewinn.
Februar
Im Februar kündigt uns die Gemeinde bereits ihr Begehren auf finanzielle Unterstützung an,
die Steuererklärung liegt im Briefkasten, so richtig Freude haben wir ja nicht daran.
Mehr Spass hat uns die Dorftheatergruppe mit Hanni Wohnlich’s Schwank gebracht,
die Aufführung «D’Junggselle-Stür» war ein richtiger Klassiker, es wurde viel gelacht.
Einige hundert Neuwohnungen wurden in Thal gebaut,
Gemeindepräsident, Robert Rats optimistisch in die Zukunft schaut,
Pro Jahr ein Bevölkerungswachstum von einem halben Prozent macht er sich zum Ziel,
vielleicht sei die Gemeinde Ende Jahr um 80 Neuzuzüger reicher, sagt er, nicht überaus fragil.
März
Auf dem Gleis beim Bahnübergang in Staad hat ein Fahrzeuglenker nicht nur sein Auto parkiert,
mit 1,6 Promille Blutalkohol legt er sich auch noch daneben, hat er seinen Standort ignoriert?
Der Bahnbetrieb wurde für zwei Stunden eingestellt in dieser Nacht,
und der Fahrer wurde von der Polizei in Sicherheit gebracht.
Mit Kindergartenportraits hat Nina Timmermann aus Staad brilliert,
und so die Höchstnote in der Fachmaturarbeit absolviert.
Zum Erfolg herzlichen Glückwunsch an die junge Frau,
für die nächste Bildungsetappe wünschen wir ihr viel know how.
Als Pfarrer ist er uns allen vertraut und bekannt,
er wurde zum «Staader des Jahres» ernannt.
Sein Buch «Kirche im Dorf» hat ihm diese Ehre gebracht,
mit seinem Werk, hat Klaus Steinmetz dem Staader Volk, grosse Freude gemacht.
April
Das Naturschauspiel über dem Bodensee, war keine Seltenheit, haben Experten berichtet,
von den Zuschauern wird der kleine Tornado, als herrliches Spektakel gewichtet.
Durch grosse Temperaturunterschiede und starkem Wind ist am Himmel die Wasserhose entstanden,
wer’s nicht gesehen hat, kann auf YouTube gehen, es sind einige Filme davon vorhanden.
Den Strassenmeister u. Leiter Werkhof, Fredy Frischknecht, kennen wir, stets freundlich u. hilfsbereit,
in Notfällen zuverlässig und pflichtbewusst, hat er seine Arbeit wahrgenommen, jederzeit.
Zwanzig Jahre hat er der Gemeindeverwaltung und dem Bauamt seinen Dienst erwiesen,
so möchten wir ihm gratulieren und wünschen ihm, auch Zeiten zum Geniessen.
Mai
Eine Sportart, die durch ihre Vielfältigkeit sehr fasziniert,
in den Turnhallen von Staad, wird das Geräteturnen mit Fleiss und Disziplin trainiert.
Man will sich für Wettkämpfe qualifizieren und auf einem Podestplatz stehen,
7 Staaderinnen haben es geschafft und konnten an die kantonalen Meisterschaften gehen.
Wir sind stolz, dass junge Menschen aus unserem Dorfe sich sportlich etablieren,
und als Sieger, sogar mit Goldmedaillen, wieder Heim marschieren.
Juni
Die Artgallery in der schönen Bodenseeregion, zieht Menschen an von nah und fern,
denn die wechselnden Ausstellungen der Kunstschaffenden in Staad, besucht man wirklich gern.
Jolanta Szalanska, eine polnische Künstlerin mit vielen Facetten, sehr begabt,
hat im Juni ihren Fokus auf Kathedralen und Dome im Kunsthaus gehabt.
500 Jungen und Mädchen aus 14 Vereinen sprangen, rannten und warfen in Thal um die Wette ,
weil jedes der Jugikinder, eine Medaille gern gewonnen hätte.
Wunderschönes Wetter hat die sportlichen Kinder und Besucher zum Kreisjugitag bewegt,
der TV Thal, hat die Organisation super gemeistert und so den Kontakt zu den Vereinen gepflegt.
So wie die einen alkoholisiert auf den Bahngeleisen liegen,
die anderen über die Strasse in einen Telefonmasten fliegen.
Ein 27-jähriger Motorradfahrer hat sich beim Masten-Aufprall zum Glück nur leicht verletzt,
er hat wohl am besagten Abend, etwas zu viel Alkohol angesetzt.
Der Führerausweis auf der Stelle aberkannt,
1.8 Promille-Strafe, wird das genannt.
Die einen trinken, die anderen klauen auch wenn die Ware 300 Kg schwer,
so hatte Rebbauer Max Tanner, auch plötzlich seine Sandsteine nicht mehr.
Benötigt hätte er sie für eine Reparatur an den Steinmauern in seinem Rebberg Areal,
doch das war den Dieben wirklich ganz egal.
An der Feuerstelle auf dem Weg zum Steinigen Tisch, wurden einige der Steine wiedergefunden,
die anderen sind auf immer und ewig verschwunden.
Juli
Und wer hätte das gedacht,
hat man so oft über das neue Schulhaus Buchen doch gelacht.
Bunker, Betonklotz oder sogar Parkhaus von Buchen wurde es genannt,
doch nun ist es als schönstes Betongebäude der Schweiz bekannt.
Verliehen wurde der Architektin, Angela Deuber der Architekturpreis Beton 2017,
Anscheinend hat die Fachjury Betonsuisse, dieses Kunstwerk von einer anderen Seite gesehen.
Die 7.3 Millionen Franken für den Bau sind ganz am Schluss doch gut investiert,
denn nun ist Buchen-Staad gesamtschweizerisch etwas höher etabliert.
August
An der 1. August-Feier war in Staad hoher Besuch, ein Vertreter aus Bundesbern zugegen.
doch leider kam Ständeratspräsident, Ivo Bischofberger erst gar nicht recht zum Reden.
Ein wilder Sturm überfährt die Hafenmole, Blitze schlagen nahe beim Festzelt ein,
da schickt die Präsidentin der Tourist Kommission, die Gäste ins Hafengelände hinein.
Dann klärt der Himmel wieder auf und viele kehren zurück ins Zelt,
wo der Innerrhoder, dann, seine Feiertagsrede hält.
Nicht nur der Bau von Neuwohnungen in der Gemeinde Thal floriert,
denn auch die Gotteshäuser werden bei uns saniert.
Man will die Bauten erhalten für die nächsten Generationen,
diese Investitionen werden sich ganz sicher lohnen.
Wenn das Orgelspiel dann schön gestimmt,
in den Ohren der Kirchenbesucher klingt,
ja, dann ist die grosse Arbeit mit Freude am Ziel angekommen,
das wird sein zum Jahresbeginn 2018, hat man vernommen.
Das OpenAir « Musig am See» hatte Hochstimmung an der Hafenmole in Staad erlangt,
als Headliner Shem Thomas auf der Bühne, im Rampenlicht stand.
Fröhliches Beisammensein, bei einem Gläslein Wein und kulinarischem Genuss,
der Standortwechsel an die Hafenmole, war ein erfolgreicher Entschluss.
Engagiert war sie in unserer Pfarrei von Anfang an,
zog die Kinder mit ihrem lustigen Dialekt gleich in ihren Bann.
Im Altenrhein und Buchen-Staad war Sie als Pfarreibeauftragte beliebt,
nach sieben Jahren Arbeit in der Gemeinde, Annemarie Angele ihr Amt nun weitergibt.
FC-Staad mit wichtigen Traktanden an die HV geht,
der Verein im grossen Umbruch steht.
Cornel Rüst, wird zum Präsidenten nun gewählt.
Mitgliedschaften, an die 400 hat man gezählt,
darum muss eine 20%-ige Sekretariatsstelle her,
freiwillige Helfer und Helferinnen gibt’s fast keine mehr.
Nach 53-jähriger Mitgliedschaft, tritt Felix Rüst jetzt in den wohl verdienten Fussball-Ruhestand,
einen Herzlichen Dank, für all die grossen Arbeiten hier im wunderschönen Staaderland.
Für zwei Top-Fussballteams gibt es in der Ostschweiz keinen Platz,
«Anstatt uns zu bekämpfen, werden wir miteinander das Optimum herausholen.» beendet
Brigitta Mettler, ihren Satz.
Kräfte der Talente der beiden Mannschaften wollte man vereinen,
um den Aufstieg in die Nationalliga A anzupeilen.
Als FC St. Gallen-Staad hat das Frauenteam die Saison dann begonnen,
und so an den Spielen der Nationalliga B teilgenommen.
September
Gebackt wird nach ganz alter Rezeptur,
in Staad in der kleinen Manufaktur.
Maja Tobler’s Brot in 14 Varianten kann man es haben,
die Backmischungen stehen bereit in ihrem Laden.
Das Bierbrot hat die Bäckerin erfunden,
damit erfreut sie ganz sicher viele, der männlichen Kunden.
Sie nimmt für das Backen nur Schweizer Produkte her,
das gibt 100% Swissmade-Brot, was will man da noch mehr.
Der Bundes-Energiestrategie 2050 hat man sich in Staad, schon jetzt angenommen,
denn viele Besucher sind zur Ausstellung Elektromobilität und Fotovoltaik gekommen.
Vor Ort, konnte das Publikum die Produkte begutachten und vergleichen,
einen weiteren Blick in die Zukunft, wollte man so erreichen.
Die Organisatoren der Thaler Kommission Energie und Umwelt hat’s gefreut,
solche Veranstaltungen sind in der Planung, erneut.
Oktober
Ja, man kanns kaum glauben, aber es ist wahr,
dass ein Autofahrer nach verursachtem Unfall geflüchtet ist, offenbar.
Herkommend von Rorschach Richtung Thal, prallte er in den Kolonen Verkehr hinein,
zum Glück hats dem vorderen Fahrer nicht viel gemacht, der hatte wirklich Schwein.
So kann man hoffen der der Flüchtige wurde geschnappt von der Polizei,
mit Autofahren wird’s dann eine lange Zeit sein, vorbei.
November
Gedenken tun wir allen die im 2017 sind von uns geschieden,
die schönen Erinnerungen bleiben, von denen die wir lieben.
Dem heutigen Standard entspricht das Reservoir beim Steinigen Tisch nicht mehr,
die Hygiene, Arbeitssicherheit und Überwachung leidet sehr.
Saniert, erneuert und vergrössert soll es bis Herbst 2019 sein,
zusammen mit Haselriet, dient es der Wasserversorgung, Thal, Buriet, Buechberg, Staad und Altenrhein.
Zum 111-jährigen Bestehen des Turnvereins wurde zum Krimi-Dinner eingeladen die Bevölkerung,
mit der Original-Melodie des «Tatorts» kam die Mord-Geschichte dann richtig in Schwung.
Tänzer, Ärzte, Löwen und vor allem die Schwimmer haben das Publikum zum Schmunzeln gebracht
die zwei Kommissarinnen den Täter am Schluss überführt, gut haben sie ihre Arbeit gemacht.
Viel Engagement vom Turnverein und der Musikgesellschaft hat das Spektakel abverlangt,
die Darbietung war exzellent und unterhaltsam zugleich, dafür sei allen ganz herzlich gedankt.
Dezember
Im Dezember klingt das Jahr dann langsam aus,
der Samichlaus, der geht von Haus zu Haus.
Wunschzettel werden geschrieben und aufs Fensterbrett gelegt,
mit dem Christbaumschmücken wird eine alte Tradition gepflegt.
Weihnachten ist nicht mehr weit,
die Herzen öffnen sich zu dieser Zeit,
und schauen wir kurz auf das Jahr zurück,
hat es gebracht unserer Gemeinde nicht nur Glück.
Dem 2018 schauen wir wieder hoffnungsvoll entgegen,
möge es bringen in unserer Gemeinde, ein schönes Zusammenleben.
Für den Verkehrsverein
Regina Ferraro

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